Wandern und Bergsteigen im Raum Oberösterreich, Salzburg, Steiermark...
Gemeinsam mit Toni, Andi und Sabine wurde heute eine schon seit langem gehegte Wunschtour in die Tat umgesetzt.
Die Überschreitung des Bosrucks.
Ausgangspunkt war der Parkplatz Bosruckhütte. Von dort weiter über die Ochsenwaldalm ...
vorbei an der Ochsenwaldkapelle.
Der Cache am Waldrand war schnell gefunden.
Weiter ging es der Sonne entgegen
hinauf zur Arlingalm mit Blickfang Gr.Phyrgas.
Bald ist der Arlingsattel erreicht (1425m)
Der Wind bließ hier ganz ordentlich.
Die Beschreibung des Bosruck NO-Grates. Wow ... in freier Kletterei II-III-
Die nächsten 300hm gings noch auf "normalem" Wanderweg entlang
Da es die letzten Tage geregnet hatte, war der Weg teilweise etwas erdig und rutschig.
Auf ca. 1700m Sh wurde die Szenerie dann zunehmend schroffer
Blick zur NO-Grat Scharte und des schönsten Kletterabschnittes, gleich zu Beginn. Zunächst muste hier aber nochmal kurz abgestiegen werden.
Direkt bei der Scharte steigt man dann nochmal 3 Minuten zur Wildfrauenhöhle ab.
Ein Blick aus der Höhle
Auch der Cache in der Wildfrauenhöhle wurde überraschend schnell aufgespürt.
Die tolle Gratkraxelei gleich zu Beginn. Die "A/B" Klassifizierung ist sicherlich zu niedrig. Ich würde diese Stelle eher mit B/C bewerten. Deswegen ist ein Klettersteigset mit Helm aus meiner Sicht hier unabdingbar.
Gut, dass auch Andi das so gesehen hat, denn nur kurze Zeit später, etwas unterhalb des Frauenmauergipfels passierte das Unglück. Ich trat einen großen Stein los, der 5 Meter unter mir, mit voller Wucht auf Andis rechte Schulter prallt. Aber der hartgesottene Andi ließ sich nichts anmerken und so konnten wir nach kurzer Rast am Frauenmauergipfel unsere Überschreitung fortsetzen.
Nach kurzer Abkletterei von der frauenmauer gehts wieder aufwärts. Leider teilweise doch etwas rutschig.
Blick zurück zur Wildfrauenmauer.
Unterwegs am schönen Bosruckgrat
Gipfel schon in Sicht
Geschafft ! Die "fantastischen 4" am Bosruckgipfel (1992m) oder doch 2009m ???
Unterhalb des Gipfels gabs einige kurze Schneefeldquerungen.
Blick zum Kitzstein
Auch für Toni kein Problem (mehr).
Ein schöner Aussichtsgipfel
Blick zurück zum Bosruck
Hier gab es ein halbstündiges Chillout. Andi und Sabine machten es sich hier sehr gemütlich
Weniger gemütlich gestaltete sich dann der lange Abstieg zum Rossfeldboden.
Ganze 3mal rutschte ich aus und landete unsanft am Hosenboden. Am Ende wurden Schneezungen für einen schnelleren/bequemeren Abstieg benutzt.
Bequemer ? Naja ...
Endlich am Rossfeldboden
Blick zum Gr. Phygas und dem Arlingsattel. Hmm - wo kann man hier queren ?
Über einen Forstweg im Wald konnten wir uns den Abstieg zur Igelsfeld- u. Angeralm, also knapp 200hm ersparen
den Anstieg zum Arlingsattel aber nicht ... *schnauf*
Bei diesem letzten Anstieg trennte sich Spreu von Weizen. Konditionswunder Andi belegte Platz 1, vor Toni und Sabine. Der lederne 4.Platz ging an mich.
Ein Platz am Bankerl ging sich dennoch noch aus, weil Sabine es bevorzugte auf der Wiese zu rasten.
Der Abstieg wieder vorbei an der Arlingalm - die Bosruckhütte schon in Sichtweite.
Bei der Ochsenwaldkapelle querten wir dann nach rechts
und steuerten direkt
die Bosruckhütte
und die abschließende Mahlzeit an.
Mit voll geschlagenen Bäuchen ging es eine Stunde später nur mehr 5min zum Parkplatz, wo sich die Sonne verabschiedete und der schöne Bergtag zu Ende ging. Schön wars mal wieder :-)