Wandern und Bergsteigen im Raum Oberösterreich, Salzburg, Steiermark...
Nach fast 6-stündiger Autofahrt treffe ich Toni, Dani und Andi etwas verspätet in Pinzolo.
Anschließend fahren wir gemeinsam eine abenteuerliche Bergstraße hinauf bis zur Ponte Sarca d'Amola.
Alles startklar. Auf gehts zum Refugio Segantini.
Noch verhüllt sich die Cima P. im Wolkenschleier.
Nach 1,5-stündigen Aufstieg erreichen wir das sehr gepflegte Refugio Segantini auf 2370m.
Hier ließen wir es uns gut gehen. Toni verspeiste gleich 2 Desserts.
Die Unterkunft war sauber und nach einer warmen Dusche, spendierte Toni noch eine Flasche Rotwein als Schlummertrunk.
Der tat seine Wirkung und so konnten wir nach einer halbwegs guten Nacht um 0530 den Gipfel in Angriff nehmen.
Der Berg ruft und brennt !
Entlang der Mittelmoräne gings bereits im Sonnenlicht aufwärts.
Rückblick.
Toni und ich auf der Mittelmoräne.
Wo sind denn die anderen ? Suchbild: Andi und Dani.
*nachhechel*. Mein Puls schnellt in die Höhe - oje :/
die Luft wird immer dünner und meine Atemfrequenz höher.
Schließlich schreibe ich den Gipfel ab, denn ich komme viel zu langsam vorwärts.
Aber ein Ziel habe ich doch noch ...
die 3000er Grenze ! Wenigstens die habe ich geschafft.
Ich lasse meine Freunde ziehen und mache erstmal eine lange Pause.
Bei diesem Ausblick - auch nicht schlecht.
mystische Stimmung als ich dann absteige wirft die Sonne ein Spotlight auf den Mt.Nero.
es ist dampfig - braut sich da schon ein Gewitter zusammen?
Blick in die Brenta
Wollgraswiese
Hier kann man wunderschön rasten.
ohne Worte
Um halb 12 Uhr bin ich zurück beim Refugio Segantini. Dort herrscht mittlerweile reges Treiben.
Ich bestellte mir ein Bergsteigerteller, welches ich aber nicht weiter empfehlen kann.
Langsam und gemütlich stieg ich anschließend wieder ab zur Ponte Sarca d'Amola.
Zuvor fand ich noch einen Geocache und machte eine ausgiebige Rast am Bach.
Gegen halb 4 Uhr kommen Dani, Andi und Toni zurück und berichten von ihrem Gipfelerfolg.
Für mich hats leider nicht ganz gereicht, aber vielleicht probiere ich diesen Gipfel irgendwann noch einmal.
Aber schließlich ist der Weg das Ziel ... und der war wunderschön :)