Wandern und Bergsteigen im Raum Oberösterreich, Salzburg, Steiermark...
Spätherbstliche Nebelsuppe im Alpenvorland.
Deswegen begab ich mich mit Sohnemann auf die Suche nach Sonnenschein.
Nach 25 Autominuten wurden wir in Oberschlierbach fündig.
Vom Gasthaus Großer Jäger starteten wir die Eckelsbergrunde (K70).
In Gipfelnähe sollte es einen Geocache geben, den es nun aufzuspüren galt.
Den ersten Kilometer gings etwas unspektakulär einer Asphaltstraße entlang. Danach, bis auf halben Aufstieg gabs deswegen noch viel Geraunze: "wie weit ist es noch... wie weit ist es noch..." .
Erst als das GPS-Gerät meinte, dass der Schatz dort oben beim Baum versteckt sein müßte, wurde der Missmut meines Sohnes besänftigt, Neugier und Ehrgeiz geweckt.
Wo ist er denn, der Geocache ?
Gefunden !
Während sich Sohnmann mit dem kleinen Spielzeugschatz beschäftigte, konnte Papa seine Fotos machen
Blick Richtung Kruckenbrettl, Hochbuchberg, Schoberstein und Dürres Eck.
Rechts davor Kleiner und Großer Landsberg. Alle schon bestiegen :-)
Auf einem "Hechl" wie dem Eckelsberg in Oberschlierbach muss wohl auch der Dichter Franz Stelzhamer vor gut 170 Jahren gelegen haben, als er den Text für den "Hoamatgsang" schrieb, der seit 1952 offiziellen oberösterreichischen Landeshymne. "Hoamatlaund i hon di so gern..." Der letzte Anstieg zum Gipfel
"Nicht schon wieder bergauf"
Den K2 kann man getrost vergessen. Der K70 ist viel schöner.
Gleich ist der höchste Punkt erreicht
Geschafft. Am höchsten Punkt des Berges. Jetzt kann Jan wieder lachen :)
... ein echter Blickfang
dieser "Geocachetree"
Im Abstieg. Letzter Blick zurück zum höchsten Punkt des Eckelsberg.
Blick Richtung Nebelmeer
Zurück am Ausgangspunkt beim Gasthof Großer Jäger.
Übrigens: sehr empfehlenswert.
Das haben wir uns jetzt verdient. Ein Donald Duck Teller für Jan und gebackene Emmentaler für den Papa.
Die Eckelsbergrunde im Kartenformat. Sogar mit raunzenden Kindern in einer Stunde abgrasbar :-)