Wandern und Bergsteigen im Raum Oberösterreich, Salzburg, Steiermark...
Schon lange standen diese beiden Berge auf meiner Wunschliste.
Gemeinsam mit Toni und Gudrun, die sich uns kurzfristig angeschlossen hat, unternahmen wir heute diese wunderschöne Überschreitung im Grenzgebiet zwischen Salzburg und Oberösterreich.
Der Ausgangspunkt war Ramsau (zwischen Bad Ischl und Strobl), wo wir gegen 0830 loswanderten.
Die erste halbe Stunde immer im schattigen Wald entlang des Schöffaubaches...
Da wir Gudrun schon lange nicht mehr gesehen hatten, gab es jede Menge zu erzählen.
Durchs Reden verging die Zeit wie im Flug.
Bald erreichten wir die Sonntagkaralm, wo wir unsere erste längere Rast einlegten.
Danach ging es unserem ersten Gipfel entgegen
Auch eine 30 Meter Leiter diente als Aufstiegshilfe.
Kurz vorm ersten Gipfel.
Wunderschöner Blick auf Wolfgangsee und Schafberg
Um Punkt 12 Uhr Mittag erreichten wir den Gipfel des Rettenkogels (1780m).
Ca. 10 Menschen bevölkerten dieses schöne Aussichtsplatzerl.
Einer davon lichtete uns ab, ein anderer schenkte uns sogar eine Gipfelschokolade.
Der beeindruckende Grat zwischen Retten- und Bergwerkskogel
Zuvor galt es aber den steilen Abstieg vom Rettenkogel zu bewältigen.
angeblich ein "C"-Gelände
Ok, da gehts ganz schön hinunter
und Action
am Grat gings dann etwas gemütlicher zur Sache
Rückblick zum Rettenkogel
weiter am Grat (noch) im Gehgelände
dann ein kurzer Quergang
mit ein bisschen Vorsicht auch ohne Klettersteigset gut machbar
immer wieder rückblickend
die letzten Meter hinauf zum Bergwerkskogel sind unschwierig und nur mehr flach ansteigend im "Latschengrat".
Dann gab es Gipfelrast zwei.
Jetzt sind Gudrun, Toni und ich ganz allein. Und wir genießen es.
Der Abstieg vom Bergwerkskogel
Leichter als gedacht, trotzdem kletterten wir mit Klettersteigset immer gesichert...
naja, nicht immer
ich persönlich fühl mich aber wohler damit :)
Letzter Blick hinüber zum Rettenkogel.
Im Abstieg zur Laufenbergalm gabs viele schöne Blumen am Wegesrand.
Leider konnten wir nur in den seltesten Fällen deren Namen bestimmen (Steinbrech und gemeiner Germa).
Toni gefiel es hier sichtlich und pflanzte sich spontan und unverblümt in die Wiese.
Ich bevorzugte dieses schattige Platzerl auf der Laufenbergalm.
Dort gab es dann auch eine kurze Trinkpause, bevor es ...
durch dschungelartiges Gelände zum Ausgangspunkt hinab ging.
Den Ausklang dieser zünftigen Bergtour gab es im Wirtshaus "Zur Wacht", wo wir bei Speis und Trank diesen wunderschönen Tag wie immer lukullisch ausklingen ließen ... :)