Wandern und Bergsteigen im Raum Oberösterreich, Salzburg, Steiermark...
Mit Andi und Toni gings heute wieder auf eine feine Sonntagstour.
Vom Gasthaus Zillreit bei Adnet/Hallein stiegen wir über die sogenannte "Jaganosn" auf.
Blick zu unserem zweiten Gipfel, dem pyramidenartigen Schmittenstein.
Nach knapp 1,5 Stunden erreichten wir den Gipfel des Schlenken (1648m)
Der Geocache am Schlenken lag noch unter einer Schneedecke.
Die Bergtitanen am Schneegrat.
Jenem ostwärts folgend
unserem nächsten Gipfel entgegen.
Dann wurde wieder das GPS aktiviert.
Während Andi ein Sonnenbad am Grat vorzog, suchten Toni und ich zielstrebig durch wildes Latschengestrüpp absteigend...
... den Eingang eines Naturdenkmals. Die 130m lange Schlenken-Durchgangshöhle.
Dort wurden schon Knochen eines Höhlenbären, Stein- und Knochenwerkzeuge von Neandertalern gefunden.
Und was entdeckte ich hier zuerst ? ... Brahma-Sutra Schriften und indische Philosophien ... auch interessant
und gleich darauf ... das Geocachedoserl
Die Höhlenforscher erreichten wieder Tageslicht
Toni, wo gemma jetzt weida ?
do auffi
Am Grat oben angelangt mussten wir bald wieder absteigen
um gleich danach den Schmittenstein-Westrücken wieder aufzusteigen.
Die Felswand links umgehend
hinauf zum höchsten Punkt - dem Schmittensteingipfel (1695m)
Gipfelrast um die Mittagszeit, mit schönen Panoramablicken zur Postalm
und zurück zum bereits überschrittenen Schlenken.
So schön der Anstieg auch war - den gleichen Weg zurück ist fad. Abwechslung muss sein. Also folgte der Abstieg via steilen Südgrat wieder durch teils dichten Latschendschungel.
Mit dem geplanten Abrutschen am Schnee wurde aber leider nichts. Stattdessen mussten wir einen steilen durch Schnee platt gedrückten und rutschigen Grashang queren.
Dabei hätte ich sie fast übersehen, diese Viper berus.
Eine schwarze Kreuzotter - auch als Höllenotter bekannt. Giftig.
Giftig war auch der weitere Rückweg.
Eine lange mühsame Querung über rutschige Schneehänge. Der Wanderweg war quasi nicht mehr vorhanden.
Blick zurück zum Schmittenstein.
Nachdem wir die Südflanke des Schlenkens erreicht haben, wurde es gemütlicher.
Auf zur Schlenkenalm
Hunger !
Almpfandl oder Essigwurst ? Gute Freunde teilen das Essen ! Danke Toni ! :D
Topfenstrudel und Kaffee als Nachspeise.
Abstieg zum Halleiner Haus
Dort gab es gemischtes Eis als zweite Nachspeise.
Schließlich haben wir heute ja auch zwei Gipfel erklommen :-)