Wandern und Bergsteigen im Raum Oberösterreich, Salzburg, Steiermark...
So ca. 1 mal im Jahr geht es gemeinsam mit Gernot am Berg.
Meistens gibts dann ein selten besuchtes Bergschmankerl.
Dieses Mal wählten wir den (schon seit langem auf meiner Wunschliste stehenden) Ramesch.
Mit der ersten Bahn ging es gemütlich via Standseilbahn auf die Wurzeralm.
Von dort Richtung Frauenkar. Am Weg dort hin, wurden wir zeugen eines "modernen" Almauftriebes.
Die Kühe wurden mittels Traktoren+Anhänger auf die Alm kutschiert und folglich auf uns losgelassen.
Talstation Frauenkar-Sessellift.
Über diesen Steilhang ging es erstmals weglos weiter.
Am Ende des Steilhanges zeigt sich unser heutiges Gipfelziel (rechts) erstmals etwas deutlicher.
Der noch schneebedeckte in der Mitte ist der weitaus bekanntere Gipfel. Das Warscheneck (2368m).
Wow - ein toller Berg. Die Vorfreude aufs Kraxeln steigt :-)
Bei der Mittelstation des Sesselliftes quert man dann direkt hinüber zum Einstieg des Ramessch Ostgrates
In der Querung - jetzt wirds spannend.
kurz vor einem markanten Baum peilen wir eine Felsspalte an. Der Einstieg zum Ostgrat.
Bei der ersten "Hürde"
Am Einstieg mit Blick auf ...
Eisernes Bergl (gezoomt). Da will ich auch mal hinauf - gleich auf meine Wunschliste setzten.
hier sieht man schön die unzähligen Bänder der Ramesch-Südflanke
es macht Spaß den Weg aufzuspüren und über die Bänder wie über große Stufen stetig höher zu kraxeln.
Blick zur Wurzeralm
Brunnsteinersee (gezoomt)
Hier lässt es sich wunderbar paussieren
kurzer Flankenwechsel. Die Nordflanke ist steiler, deswegen bietet die Südflanke meistens bessere Aufstiegsbänder. Wenn der direkte Grat ein Weiterkommen also nicht zulässt, ist zumeist die Südflanke die bessere (leichtere) Wahl über das nächste Band zu kommen.
Kurze Kraxeleinlagen
gefolgt von "Aufrecht-geh-passagen"
im oberen Bereich wird es flacher
ein letzter Wechsel auf die Südflanke
Rückblick
Geschafft ! Am sehr selten besuchten Gipfel. Wir sind der erste Gipfelbucheintrag heuer.
Gernot spendiert mir ein Bier. Bier + Geocache ! Da freut sich einer :-)
schon 3 Jahre kein Log mehr - dieser Cache ist wahrlich ein "Einsamer".
Gipfelbucheintrag
Der Abstieg lief dann nicht ganz so wie geplant.
Der angeblich leichtere Westanstieg "versteckte" sich vor uns.
Wo gehts hier weiter ?
also wieder zurück zum "Sattel" und Abstieg via Südflanke
der Gämse nach
steil hinunter
aber alles machbar
Während wir am Abstieg sind, steigt man am gegenüberliegenden Widerlechnerstein...
noch dem Warscheneck entgegen. Ob sich das noch vor dem Regen ausgeht ?
Wir schlittern währenddessen über ein Schneefeld...
zur Bergstation Frauenkar hinunter.
Auch der hiesige Geocache wurde gefunden und geloggt.
Weiter absteigend via Geröll (=Skipiste im Winter) zur Mittelstation, wo Gernot seine Stöcke deponiert hat.
Jetzt aber schnell talwärts - dicke Regenwolken im Anmarsch ...
Erwischt. 15 Minuten mussten wir noch durch einen Platzregen - zum Glück kein Gewitter dabei.
Ganz trocken schafften wir es nicht mehr ins Linzerhaus.
Aber die Kaspressknödelsuppe hat mich wieder aufgewärmt.
Fazit:Das war wieder einmal ein tolles Bergschmackerl mit einer sehr netten und kompetenten Begleitung.