Wandern und Bergsteigen im Raum Oberösterreich, Salzburg, Steiermark...
Kurz nach halb7 starteten Wolfgang, Toni und ich heute zu einer wunderschönen Bergtour auf das Warscheneckplatteau.
Freundliche Schilder begrüßen uns gleich mal zu Beginn. Aber Wolfgang kennt diese Gegend wie seine Westentasche und weiß ganz genau wo man gehen darf und wo nicht.
Schon bald passieren wir die einsame und ziemlich versteckte Grasseggeralm
Blumenwiese in voller Blütenpracht
Im unteren Glöckelkar gehts durch beeindruckende Lärchenwälder
Gut gelaunt stiegen wir in angenehmen Tempo und Steigung höher. Die Vegetation wurde nun zunehmends rauher.
Der Beginn des oberen Glöckelkars. "Hier gehts lang - do auffi miass ma"
Die unangenehmste Stelle.
Ein steiler Geröllhang.
Bis zu einem markanten, riesigen "Gendarmen" hinauf.
nach einer kurzen Trinkpause ging es weiter
Nun begann der eigentliche "Grat"
Tolle Blicke zurück ins Garstner Becken und Sengsengebirge
Nicht nur Wolfgang findet es hier traumhaft. Einsame Wege in "1er"-Manier. Das lässt unser Bergsteigerherz eindeutig höher schlagen.
Flankenwechsel
Blick zum "Toten Mann" (2137m) und Speikwiese (ganz links)
Rechts daneben, taucht der Ramesch auf. Der steht auch schon lange auf meiner Wunschliste.
Die letzten Meter zum "Ausstieg".
Geschafft ! Erhabene Blicke hinab ins schöne Glöckelkar und dem abenteuerlichen Aufstiegsgrat.
Am Arbesboden. Blick zur Spitzmauer (dessen Besteigung wir ursprünglich geplant hatten) und Gr.Priel
Den Warscheneckgipfel selbst ließen wir heute links liegen.
Dafür mussten noch Schneefelder und Wechten überschritten werden.
Easy-cheesy, da mir Wolfgang bereits Trittstufen angelegt hat
Die meisten Schneefelder konnten aber umgangen werden.
Da unten sah man schon den Lagelsberg.
Nachdem Wolfgang noch einen Steig zu den "3 Türmen" auskundschaftet und wir uns von ihm verabschiedeten, erklimmen Toni und ich noch den Lagelsberg.
Nun verschlechterte sich das Wetter wie angekündigt
Ein Bier in der Zellerhütte ging sich aber noch aus
Nach 10-minütigen Platzregen kam die Sonne wieder zum Vorschein.
Über den feuchten, dschungelartigen Weg 290 stiegen wir ab zum...
Windhagersee, der eher einer großen Pfütze glich
Eine letzte Rast am Bankerl mit Seeblick. Ab dem Windhagersee begann ein Forstweglabyrinth. Aber auch ohne Karte und GPS, schafften wir es mit Wolfgangs Beschreibung zurück zum Auto zu gelangen.
Das Ende einer wunderschönen Bergtour. Vielen Dank Wolfgang, fürs Zeigen dieser versteckten Pfade in einem noch unberührten Naturidyll das seinesgleichen sucht und danke Toni für die nette Begleitung
Zum Schluss noch der ungefähre Wegverlauf (ohne Gewähr)